Mekkaekke 

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Prost, Ditte!

Blogged in Medien by Gahi Montag August 11, 2008

Ich hatte eigentlich nicht vor, die Olympischen Spiele, die derzeit in Peking durchgedopt werden, irgendwie zu kommentieren. Das haben allerhand Protestler schon getan, ohne dass das IOC (“I Only Calculated gain”) sich davon beeindrucken ließ. Die ersten Tage liefen für die Deutschen schlecht, ohne Medaille, dafür um so besser für einen amerikanischen Schwimmer Phelps, der offensichtlich vorhat, sich jeden seiner Zähne mit einer Goldmedaille zu verschönern (letztes Olympia waren’s 4, dieses sollens 8 werden).

Aber jetzt, endlich!, hat uns doch noch eine Athletin zu Ruhm verholfen, von der man es gar nicht mehr erwartet hat: Ditte Kotzian!

Die Disziplin: Synchron-Turmspringen. Das ist in etwa wie Synchron-Schwimmen – so sinnvoll wie ein Kropf, nur nicht mit der gleichen Regina-Regenbogen-Mentalität. Ich kann trotz allem nur gratulieren! Da hat sie mit ihrer Partnerin Heike Fischer eine Bronzemedaille gewonnen und die Deutschen mental zurückgeholt in die Dreckmetropole Peking, mit vergiftetem Wasser und verpesteter Luft. Das ganze zum Abschluß einer Karriere, bei der es zwar nicht für die Spitze der Welt gereicht hat, aber immerhin für Aufkmerksamkeit im eigenen Land, auch wenn die möglicherweise eher dem Namen zuzuschreiben ist als der sportlichen Leistung. Zahlreiche Besuche der Mekkaekke verdanke ich ihrem Namen, der zweifellos Fragen aufwirft und mich zu einer ausführlichen Betrachtung hinreißen ließ. Zwischen “Jungens in Feinstrumpfhosen”, “Busen Blitzer” und “Bastelzeitung” ist ihr Name einer der Schlagworte, die unweigerlich zur Mekkaekke führen. Dafür möchte ich ihr danken. Jetzt, wo sie berühmt ist, schauen alle nur noch auf die Medaille, nicht mehr den Namen, besser konnte es gar nicht kommen! 

Herzlichen Glückwunsch und Prost, Ditte!

Amphi-Festival 2008 – der Sonntag

Blogged in Musik by Gahi Freitag August 1, 2008

Noch leicht derangiert schälte ich mich am Sonntag aus dem Bett, ich spürte meine Beine wieder und konnte mich zu einer mittel-intensiven Styling-Session aufraffen. Während ich ein paar Tomatensoßennudeln in mich stopfte, die bis Mitternacht satt machen sollten, war meine bessere Hälfte damit beschäftigt, unseren Regenschirm zu besprechen, dass er sich schließen lässt. Zwischen die Speichen hatte er Würstchen gesteckt und nun zeigte der dumme Schirm sich wehrhaft. Jaja, die Festivalpreise lassen einen mental wieder 16 werden und Essen aufs Gelände schmuggeln.

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