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	<title>Mekkaekke &#187; Politik</title>
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	<description>Willkommen zur ultimativen Mekka Ekke!</description>
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		<title>Studienbeiträge</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Feb 2008 14:42:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gahi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Studentenleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin gerade etwas aufgebracht. So geht es mir öfter, wenn es um studentische Angelegenheiten geht. Es geht um die viel beschworenen Studiengebühren, äh, Studienbeiträge. Letzterer Begriff wird von der Universität bevorzugt gebraucht, weil der nicht so nach sozialer Ungerechtigkeit klingt. Die Studienbeiträge belaufen sich bei der Uni Bonn auf 500 Euro. Das ist der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class='fb-like'><iframe src='http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://www.gahi.de/mekkaekke/2008/02/studienbeitrage/&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light' scrolling='no' frameborder='0' allowTransparency='true' style='border:none; overflow:hidden; width:450px; height:65px'></iframe></p><p>Ich bin gerade etwas aufgebracht. So geht es mir öfter, wenn es um studentische Angelegenheiten geht. Es geht um die viel beschworenen Studiengebühren, äh, Studienbeiträge. Letzterer Begriff wird von der Universität bevorzugt gebraucht, weil der nicht so nach sozialer Ungerechtigkeit klingt.<br />
<span id="more-52"></span><br />
Die Studienbeiträge belaufen sich bei der Uni Bonn auf 500 Euro. Das ist der Maximalbetrag, der von den Unis erhoben werden kann und mit dem Beschluss, in NRW Studienbeiträge einzunehmen, ließ die Uni Bonn synchron verlauten, dass sie das volle Maß des gesetzlichen Rahmens, also besagte 500 Euro, ausschöpfen bzw. abschröpfen will. Mit den &#8220;Sozialbeiträgen&#8221; (besonders blumig formuliert, ich bin begeistert!), belaufen sich die Kosten für ein Semester an der Uni Bonn auf 660 Euro. Dieser Betrag deckt reichlich reichlich die Kaltmiete für drei Monate in unserer WG ab und ist auch zu zahlen, wenn man überhaupt keine Lehrveranstaltung mehr in Anspruch nimmt.</p>
<p>Ich habe meine letzte Lehrveranstaltung im Februar 2007 beendet. Seitdem habe ich an meinem Diplom gearbeitet, keinerlei Betreuung oder Geräte in Anspruch genommen und durfte trotzdem weiter zahlen. Die Geräte, die ich für die Durchführung meiner Diplomarbeit benötigte, musste ich mir komplett selbst anschaffen, was meine gesamten Ersparnisse und Verdienste während der Arbeit aufgefressen hat. Der Rechner und die Software, die das Institut mir zur Auswertung der Daten zur Verfügung stellen wollte, stand knapp 4 Monate vor der Abgabe der Arbeit im Büro. Das ist ein bißchen knapp, wenn man bedenkt, dass man auch Zeit zum Schreiben braucht und 1000 Euronen für die Durchführung der Arbeit gelatzt werden. Von mir.</p>
<p>Nachdem ich im SS 2008 meine Prüfungen ablegen und mitten im Semester mein Studium abschließen werde, interessiert mich natürlich, ob ich auch dafür noch einmal die gar nicht sozial ungerechten Studienbeiträge zahlen muss. Ich muss, natürlich. Warum auch nicht? Es gibt keine Befreiung für Studierende, die keinerlei Uniressourcen mehr in Anspruch nehmen und keinerlei Rückerstattung eines Teils der Gebühren, wenn man während des laufenden Semesters sein Zeugnis in der Hand hält. Jedes angebrochene Semester wird bezahlt. Ich vermute, dafür gehen alle Marketingstrategen vor dem Dekan auf die Knie. Wo es doch normalerweise üblich ist &#8211; bei Telefonverträgen z.B. &#8211; nur die in Anspruch genommene Leistung zu bezahlen. Für alles andere hat man eine Kündigungsfrist. Nur nicht bei der Uni.</p>
<p>Ich sollte mich glücklich schätzen, die nachfolgenden Semester mit meinen 1500 ohne Gegenleistung bezahlten Euronen zu unterstützen. Tut nichts zur Sache, dass ein Viertel der Beiträge auf &#8220;fakultätsübergreifende Maßnahmen verwendet&#8221; wird, also auf irgendwelchen übergeordneten Verwaltungsebenen hängenbleibt. Ein weiterer Teil geht, nach Aufschlüsselung des Akadem. Direktors der Geographie direkt zurück an die NRW-Bank, die &#8220;Bildungsdarlehen&#8221; (zu einem Zinssatz von stolzen 6%)) finanziert. Ein schöner Geldkreislauf, wir sind schon verdammt nah dran an Liechtenstein.<br />
Drei Viertel der Beiträge werden angeblich in die &#8220;Verbesserung der Lehre in den Fächern und Fakultäten&#8221; gesteckt. Deswegen sind wahrscheinlich seit Einführung der Studienbeiträge Lehrveranstaltungen im Fachbereich Biologie gekürzt worden, allen voran die Exkursionen.</p>
<p>Aber darüber hinaus hat sich die Uni Bonn noch eine weitere ganz feine Geldeinnahmequelle geschaffen: Studierende aus dem europäischen Ausland zahlen <em>zusätzlich</em> zu Studienbeitrag und Sozialbeitrag einen &#8220;Betreuungsbetrag&#8221; von 150 Euro pro Semester, natürlich ohne betreut zu werden. Aber damit nicht genug. Studierende aus dem europäischen Ausland müssen außerdem 50 Euro &#8220;Auswahlgebühr&#8221; bezahlen, wenn sie ein Studium an der Uni Bonn beginnen wollen. Was für ein wunderschönes Beispiel dafür, wie wirksam latenter Rassismus sein kann.</p>
<p>Aber auch der Sozialbeitrag hat eine Entwicklung hinter sich, vor der ich hochachtungsvoll den Hut ziehe:</p>
<p>Als ich angefangen habe zu studieren, das war im Jahr 2002, wurden für den Sozialbeitrag 105 Euro veranschlagt. Bei der ersten Erhöhung im folgenden Jahr wurde diese Erhöhung noch begründet. </p>
<p>Mittlerweile beläuft sich der Sozialbeitrag auf 160 Euro, ohne Begründung. Begleitend dazu hat sich der<br />
Preis für das Mensaessen seitdem um 50ct/Essen erhöht, da  &#8220;Die Situation auf dem Weltmarkt [...] so angespannt [ist], dass sich die Preise für verschiedenen Rohstoffe bis nach Bonn bemerkbar machen.&#8221; (<a href="http://studentenwerk-bonn.de">studentenwerk bonn</a>). Aha, verstehe. Das ist durchaus nachvollziehbar, bei der überregional bekannten Qualität des Luxusessens in der Mensa.<br />
Wegen dem Weltmarkt wurde dann auch in der Pop-Mensa eine völlig sinnfreie Wand gebaut, um die Massen zu lenken, falls sie den Treppenaufgang zum Essen nicht finden.</p>
<p>Aber jetzt gelang der Uni Bonn tatsächlich noch ein weiterer Coup. Die Einführung des NRW-Tickets ermöglicht nicht nur den Studenten das Nutzen des Regionalverkehrs in ganz NRW, sondern auch eine erneute Erhöhung des Sozialbeitrages. Bis zum WS 09/10 sind das um die 40 Euro, danach wird der Preis vermutlich ziemlich kräftig angezogen, wegen Benzinpreisen, Strompreisen und natürlich dem Weltmarkt. Mindestens 30% der Studierenden hätten sich bei der Urabstimmung positiv für das Ticket und die zusätzlichen Kosten aussprechen müssen. Diese 30% entsprachen gerade mal der Wahlbeteiligung und von den abgegebenen Stimmen waren mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit  nicht 100% für das Ticket. Macht nix, das Ticket kommt trotzdem. Und da <em>nicht</em> alle Studierenden in NRW rumgondeln oder nach Hause fahren und es für diese demnach rausgeschmissenes Geld ist, machen wir das doch gleich für <em>alle</em> Studierenden obligatorisch. Ich würd zu gern wissen, welche Summe die Uni für diesen Deal mit den Verkehrsbetrieben kassiert hat.</p>
<p>Das heißt, dass sich der Beitrag für ein Semesterbeitrag für das WS 08/09 auf 700 Euro beläuft. Ein Betrag, der auch die Warmmiete während einer 3monatigen Wohnzeit in unserer WG abdeckt.</p>
<p>Applaus!</p>
<p class='fb-like'><iframe src='http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://www.gahi.de/mekkaekke/2008/02/studienbeitrage/&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light' scrolling='no' frameborder='0' allowTransparency='true' style='border:none; overflow:hidden; width:450px; height:65px'></iframe></p>]]></content:encoded>
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		<title>Meine Schlaaandfahne</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Jul 2006 09:33:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gahi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mix]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Schlaaand! Lauter! *triller* SCHLAAAAAND! Das Spiel Deutschland-Polen war das erste dieser Wm, das ich gesehen habe. Mit der alten Wg, großem Geschrei und einer Familienpackung Adrenalin. Euphorisch gingen wir nach dem Spiel auf die Straße, wo die ganzen anderen euphorisch auf der Straße waren und eigentlich hatte ich mir da schon vorgenommen, etwas über die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class='fb-like'><iframe src='http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://www.gahi.de/mekkaekke/2006/07/meine-schlaaandfahne/&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light' scrolling='no' frameborder='0' allowTransparency='true' style='border:none; overflow:hidden; width:450px; height:65px'></iframe></p><p>Schlaaand!<br />
Lauter! *triller* SCHLAAAAAND!<br />
<span id="more-38"></span><br />
Das Spiel Deutschland-Polen war das erste dieser Wm, das ich gesehen habe. Mit der alten Wg, großem Geschrei und einer Familienpackung Adrenalin. Euphorisch gingen wir nach dem Spiel auf die Straße, wo die ganzen anderen euphorisch auf der Straße waren und eigentlich hatte ich mir da schon vorgenommen, etwas über die Wm und die neue Deutschland-Manie zu schreiben. Ich habs nicht geschafft und nun ist das Spiel aus.</p>
<p>An diesem einen Abend, war die ganze Stadt überfüllt mit Deutschlandfahnen-Schwenkenden, besoffenen, grölenden Typen. Nur wurden sie diesmal nicht als Idioten bezeichnet, sondern die Medien feierten das neue, deutsche Selbstbewusstsein. Selbstreflexion inklusive, versteht sich. Es war neu für mich, ausgewachsene Männer total ausrasten zu sehen (nagut, Fussball&#8230;) &#8211; aber nicht nur der Proll mit Bierbauch und 5-Liter-Fass von neben an feierte, auch seriöse Büro-Schnallen brüllten auf einmal &#8220;ummpa-ummpa-ummpa-TÄÄÄTÄRÄÄÄÄÄ!&#8221; Es gab die tollsten Chorgesänge von &#8220;fienaaaaahle&#8221; über &#8220;steh auf&#8230;&#8221; bis &#8220;bärlien, bärlien, wir fahren nach bärlin!&#8221;</p>
<p>So ging es weiter. So ging es weiter im Achtelfinale, im Viertelfinale. Wir besiegten den Favoriten Argentinien, weil Herr Lehmann im Elfmeterschießen die besseren Nerven hatte (jaha! die Elektrolyte!) und Klinsi wurde gefeiert, die Deutschen wurden gefeiert. Endlich sind wir wieder wer! Wir feiern multikulturell mit allen Nationen im eigenen Land und entdecken ganz nebenbei und unbeschwert unsere eigene Nationalität wieder! Hört, hört! Das hätte ich nun wirklich nicht gedacht.</p>
<p>Floh und ich begannen, auf dem Weg zum Supermarkt, Deutschlandfahnen zu zählen. Der 5-Minuten-lange Weg brachte auf einen Schlag um die 35 ein und wir gaben auf. Nicht weil wir nicht weiter zählen können, es war einfach zu mühsam. Unser ehemaliger Lieblingsmitwohni Jan bekam eine Trillerpfeife geschenkt und führte sie uns vor, dass uns die Ohren schrillten. Mit Grinsen und Freude im Gesicht &#8211; wir sind noch dabei! Allerdings folgte bei den Live-Übertragungen immer beinah der Herzinfarkt. Eine Freundin wollte sich zum Halbfinale eine schwarz-rot-gelbe Blümchenkette kaufen, unser Geo-Prof machte freche Witzchen über das Halbfinale, sogar Fussball abwehrende Frauen wurden zu Fans. Natürlich heftig geschürt von der Bild, die nicht nur das am schönsten bemalte Gesicht, sondern auch die geilsten deutschen Fan-Weibchen kürte. Selbst seriöse(re) Zeitungen ergossen sich über die Mannschaft und den Tiptop-Trainer. Unglaublich, alles war im Rausch. Alles, jeder. </p>
<p>Die Leute tanzten auf den Straßen, blockierten den Verkehr. Machten ganz unbedarft anzügliche Scherze &#8211; die Deutschen sind ja jetzt das Spaß-Feier-Nationalvolk schlechthin, trillerten, grölten, feierten diese unsere Nation. Damit einher ging auch das Selbstverständnis der Unbesiegbarkeit. Beides hatten wir seit &#8217;45 nicht mehr. Und da frage ich mich, ob ich während der Fussball-Wm peinlich-befremdlich berührt sein darf, wenn eine Horde stampfender Männer mit Deutschlandfahnen durch die Straßen zieht und im Rhythmus <strong>&#8220;SIEG!&#8221;</strong> brüllt.</p>
<p>Aber, achja, wir haben ja jetzt das neue Nationalbewusstsein. Gelten im Ausland nicht mehr nur als Nazis, sondern auch feiernde Fussballfreunde mit schönen Frauen und haben-ja-doch-Humor.</p>
<p>Die Frage ist, was nun passiert. Deutschland hat sich von Italien besiegen lassen.<br />
<em>Der Traum ist aus!</em><br />
Obwohl die Bild wieder so schön gehetzt hat: Heut gibts eins auf die Nudel!</p>
<p>Aber nach dem 0:2 hupt keiner in Autokorsos, tanzt niemand auf der Straße, außer den Italienern. Müssen wir jetzt in unser altes Korsett zurück? Stumpf, kleinkariert, ohne eigenen Stolz? Was machen die Leute mit den ganzen Deutschlandfahnen, Deutschland-Schweissbändern, Deutschland-Röckchen und der Deutschland-Schminke? Ganz soweit sind wir dann wohl doch noch nicht, dass wir außerhalb von Fussball ein Nationalbewusstsein entwickeln können, richtig aus uns rausgehen feiern und die Welt mit unseren schönen Frauen beeindrucken können. Oder die Kleinkariertheit vergessen und Humor zeigen können. Wobei die Frauen sowieso nach einem gewissen Pegel ALLE schön sind und Humor ist, wenn man trotzdem lacht.</p>
<p>Ganz soweit wird es wohl doch nicht reichen, dass die Deutschen sich tatsächlich mal emanzipieren.</p>
<p>Fussball ist ja auch nur ein Spiel&#8230;</p>
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		<title>Asta Bonn</title>
		<link>http://www.gahi.de/mekkaekke/2005/10/asta-bonn/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2005 21:29:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gahi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Studentenleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Das alles fing ja eigentlich komplett harmlos an. Ich war mit Anna zur Vorlesung Zellbiologische Grundlagen humaner Erkrankungen (bitte flott und mit Betonung lesen) verabredet. Gehalten von einem älteren, sympathischen Professor mit Kartoffelnase im Ruhestand. Der Professer, nicht die Nase. Was keiner von uns beiden wusste: Die Vorlesung viel aus. Wir hatten also nicht viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class='fb-like'><iframe src='http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://www.gahi.de/mekkaekke/2005/10/asta-bonn/&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light' scrolling='no' frameborder='0' allowTransparency='true' style='border:none; overflow:hidden; width:450px; height:65px'></iframe></p><p>Das alles fing ja eigentlich komplett harmlos an.<br />
Ich war mit Anna zur Vorlesung <em>Zellbiologische Grundlagen humaner Erkrankungen</em> (bitte flott und mit Betonung lesen) verabredet. Gehalten von einem älteren, sympathischen Professor mit Kartoffelnase im Ruhestand. Der Professer, nicht die Nase.</p>
<p>Was keiner von uns beiden wusste: Die Vorlesung viel aus.<br />
<span id="more-15"></span><br />
Wir hatten also nicht viele Möglichkeiten. Nach hause fahren oder eine Weile bedröppelt rumsitzen und überlegen: Was nun? Wir taten letzteres auf den wenigen unbequemen Stühlen, die in der Meteorologie rumstanden und blätterten unmotiviert in einer Basta, der legendären, super-informativen Zeitschrift des Asta Bonn. Uns schrie eine Überschrift an, in der irgendwas von Studiengebühren und Sommersemester stand. Im folgenden Artikel stand was von 500 Euro und für jeden, aber auch wirklich jeden.<br />
Meine Alarmglocken schrillten schon auf ganzganzlaut und ich schnappte noch ein Datum und eine Uhrzeit auf. Heute, 19.30, volle Information: wer muss wann was wieviel zahlen und überhaupt und Finanzierung, Nassemensa, Essen 2.</p>
<p>Ok.</p>
<p>Damit vergassen wir das ganze erst mal, fuhren zu mir, dem Kaffee- und Simpsonsgott fröhnen.</p>
<p>Am nächsten morgen hatte ich genug gefröhnt und mir fiel das viele viele Geld wieder ein. Fasste ich den Entschluss, dem AstaBonn noch mal eine Chance zu geben und hinzugehen. KakaMon scheuchte ich noch auf und so hatten wir viele gute Vorsätze. Ich wollte sicherheitshalber noch mal nachschauen, ob ich mir nichts falsch gemerkt hatte, besah die Homepage des Asta und fand nichts. Ich fand alle Astaausgaben, bis auf die neueste. Im Veranstaltungskalender stand gar nichts. Bis auf die Einträge vom Schwulenreferat. Ehrlich gesagt hielt ich den Asta eine Zeit lang für einen Trupp von Homos, als ich das las. Da war **nicht eine**  Veranstaltung ausserhalb des Schwulenreferats. <em>Schwule in Bonn</em>, dann <em>Schwule &#8211; Coming out</em> [Supersonderveranstaltung], <em>Wandern für Schwule</em>, <em>Schwule in Bars</em> und natürlich der Klassiker <em>Erstieeinführung</em>. Mir ists egal, wie der Asta zusammengesetzt ist, aber ich hätte gern diese einzige klitzekleine Information gehabt, <strong>OB</strong> und <strong>WANN</strong> und <strong>WO</strong> das denn nun genau stattfindet, denn aus Erfahrung weiss ich: Einem Gehirn ist nicht so ohne Weiteres zu trauen, vor allem nicht, wenns um Fragen des Gedächtnisses geht.</p>
<p>Ich wusste eine Lösung: Ich würde noch eben zur Vorlesung fahren und im Institut Ausschau halten nach einer der begehrten Basta-Ausgaben. So landete ich im Hörsaal, Basta durchblätternd und im Begriff ganz ehrlich an mir selbst zu zweifeln. Da stand zwar ähnliches drin, wie ich schon im Archiv der Basta online gelesen habe (nungut, da steht ja eh immer dasselbe drin), aber NICHTS von dieser Infoveranstaltung über Geld, Leid und Studieren. Verdammt. Ich war mir so sicher gewesen&#8230;ich hatte doch da sowas gelesen.</p>
<p>Die Kommilitonin neben mir gab mir freundlicherweise den Hinweis, es könnten ja auch noch andere, sprich: aktuellere Ausgaben der Basta vorn auf dem Fensterbrett liegen. Erst versuchte ich eine Verteidigung: &#8220;Nein, da liegen bestimmt nur die Neuesten vom Neuen&#8221;, kam aber direkt ins stottern und glaubte schon selbst nicht mehr dran. Ich sprang auf und fand auf dem Fensterbrett tatsächlich mehrere Ausgaben, darunter auch eine neue. Die 10 alten ließ ich links liegen und siehe da: Termin, Ort, Inhalt in meinem Gehirn stimmten mit dem in der Basta geschriebenen überein, natürlich nur was die Veranstaltung betrifft, und ich aktivierte KakaMon erneut.</p>
<p>Als wir dann in der Mensa ankamen, hatten wir schon ein etwas mulmiges Gefühl. Das verstärkte sich, als wir sahen, dass ausser ein paar Astaleuten selbst und ein paar skurrilen Typen, die sich als RCDS-Fanclub rausstellten, keine Sau da war.<br />
Missmutig und in Erwartung des Schlimmsten setzten wir uns. Während die Mikros noch getestet wurden, schüttete ich Wasser in den Salzstreuer und bemerkte KakaMon, dass irgendeine Haarspülung von ihr in der EInkaufstüte ausgelaufen ist.</p>
<p>Grossartig. Das Zeug roch, als würden wir gleich ganz schön auf der Reise sein, mir wurde schon so leicht schwummerich.</p>
<p>Ein untergewichtiger, aber ansonsten junger und schnittiger, Astaboy sprach eine kurze Einleitung ins überdrehte Mikro. Vorn waren Schilder der verschiedenen Hochschulgruppen platziert. Hinter jedem sass einer von diesen Typen, mit denen ich in meiner Freizeit nichts zu tun haben will. Wir mutmassten, dass die zum Lachen in den Keller gehen und immer, wenn sie mal ans Tageslicht kriechen, irgendwas für ihre feine Hochschulgruppe tun.</p>
<p>Die eigentliche Info ging los. Ich war bis zum Zerreissen gespannt. Ein älterer Mann sprach mit schrägem Akzent und erzählte was von Rot-Grün 1998 und dem Hochschulrahmengesetz. Über Blabla und Tüdeldü kam er zur Landtagswahl im Mai. Natoll. Ich wusste alles davon schon, Schnee von gestern. Ich wollte Fakten, nicht Geschichte.<br />
Dumm gelaufen, denn nachdem der ältere Herr fertig war, sollten sich die einzelnen Gruppierungen mit ihrer Meinung vorstellen, die Diskussionsrunde wurde gestartet. Dummerweise zierten sich diese dämlichen Hochschulgruppenflachzangen. Sowas! Sich mit irgendwelchen andern begrenzt begabten Typen über sowas wie annähernd-Politik unterhalten wollen und dann zu schüchtern sein um den Anfang zu machen?</p>
<p>Ganz grosses Tennis.</p>
<p>Die eine Tussi von ULF (was auch immer das heisst (ich kenn nur <em>Ulf und Zwulf, Knatsch am Sonntag</em>, und das war eine Kinderkassette mit doofen Liedern) begann mit: Ich bin die Angelika und ich studier im 5. Semester Jura. Naklar, Angelika oder Susanne oder Wieauchimmer. Jeder macht mal Fehler, ganz natürlich. Sie war mit ULF natürlich gegen Studiengebühren und fing an zu lamentieren.<br />
Mit jeder Seite, die sie zur Seite legte, weil abgelesen, wurden meine Augen grösser und entnervter. Wenn die alle so lange labern, sitzen wir morgen noch hier (und während ich das hier schreibe, sitzen die sicher noch da rum und die vorletzte Gruppe hat bestenfalls gerade begonnen). Meinlieberscholli. Mir muss doch keine Jurafotze im 5. erzählen, dass sie nichts von Studiengebühren hält. Ich WEISS, warum ich da was gegen hat, um mir sowas nochma anzuhören, bin ich nicht da.</p>
<p>Die drei seltsam anmutenden jungen Leute am Tisch vor uns grinsten sich einen ab.</p>
<p>Als die ULF-Uschi endlich fertig war, kamen die Jusos. Der Typ war Physiker und redete auch so.</p>
<p>Die drei Typen am Tisch vor uns grinsten immer noch.</p>
<p>KakaMon und ich begannen Galgenraten zu spielen.</p>
<p>Jeder musste den anderen einen Begriff aus dem eigenen Fachgebiet erraten lassen. Nachdem KakaMon <em>Trochophora-Larve</em> und ich <em>Mediantenverückung</em> erraten hatte, war der langsam fertig geworden und der Typ vom RCDS fing an zu labern.</p>
<p>Der war echt die absolute Granate. Geschniegelt, gebügelt und wahrscheinlich Generalhauptvorsitzendergeneral des Vereins. Der war nicht wie die vorangegangenen Gruppen gegen Studiengebühren, sondern eierte nur rum, die Unis würden ja Geld brauchen. Er war so clever, sich in seiner eigenen Argumentation zu verfitzen, erzählte nämlich, dass jetzt schon weitaus weniger Leute aus den sozial schwächeren Familien studieren als aus den stärkeren. Und dann versuchte der irgendwie noch den Bogen zu kriegen, dass das mit den Studiengebühren ja irgendwie trotzdem ausgeglichen werden könnte.<br />
Als der Trottel fertig war, waren die grinsenden Trottel am Tisch vor uns die einzigsten, die klopften.</p>
<p>Alles klar: der Pappi hat nen Goldesel und wenn die da im Fernsehen von Leuten reden, die unter der Armutsgrenze leben, dann übertreiben die nur.  Sich zu verschulden, bevor man weiss, ob man einen Job kriegt, ist auch nicht so schlimm, weil a) Der Pappi hat ja das Geld und b) Krieg ich ja die Kanzlei.</p>
<p>Ich wusste nicht so recht, ob ich denen ins Gesicht kotzen oder schlagen sollte. Wohl beides eher Verschwendung.</p>
<p>Als die Schnalle von den Grünen anfing zu reden, gingen wir.</p>
<p>Eine Stunde war vergangen und es ist nichts gesagt worden, was wir nicht schon vorher gewusst hätten.</p>
<p>Tolle Wurst, AstaBonn.</p>
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		<title>Militanter Tierschutz</title>
		<link>http://www.gahi.de/mekkaekke/2005/07/militanter-tierschutz/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2005 09:56:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gahi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte heut mal wieder ne besonders ätzende Type am Arsch kleben. Gut, das hatte ich schon oft. Notgeile Rastafaris, nervende Studenten oder Bettler. Alle kein Problem gegen den heute. Das lästige an diesen Parasiten ist, dass sie sofort wieder angeschwirrt kommen, kaum hat man sie sich vom Arsch gekratzt. Ich hatte den Stand schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class='fb-like'><iframe src='http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://www.gahi.de/mekkaekke/2005/07/militanter-tierschutz/&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light' scrolling='no' frameborder='0' allowTransparency='true' style='border:none; overflow:hidden; width:450px; height:65px'></iframe></p><p>Ich hatte heut mal wieder ne besonders ätzende Type am Arsch kleben. Gut, das hatte ich schon oft. Notgeile Rastafaris, nervende Studenten oder Bettler. Alle kein Problem gegen den heute.</p>
<p>Das lästige an diesen Parasiten ist, dass sie sofort wieder angeschwirrt kommen, kaum hat man sie sich vom Arsch gekratzt.<br />
<span id="more-39"></span><br />
Ich hatte den Stand schon von weitem gesehen. Tierrechtschutz oder son Kram. Das schien gereicht zu haben, dass mir dieser Grützenkopp hintehergerannt kam. Grü?tzenköppe sind Leute, die das allseits bekannte Sprichwort irgendwie falsch verstanden haben und statt Weisheit pure Grütze mit Löffeln gefressen haben.</p>
<p>Er laberte mich voll, ich würde bestimmt Tiere mögen, meine Augen würden ihm gefallen, ich solle mal mitkommen. Diese Leute sabbeln immer in einer so atemberaubenden Geschwindigkeit, dass man keine Chance hat, auch nur im Ansatz zu verstehen, was sie eigentlich von einem wollen.</p>
<p>Sie wollen Geld. Immer.</p>
<p>Ehe ich mich versah, hatte ich nen Wisch in der Hand, mit dem ich spenden sollte und wurde vollgebrabbelt, ich würde doch sicher ein bisschen was abgeben können, sonst würde ich ja nicht dastehen.</p>
<p>Ich versuchte es mit &#8220;Ich geb dem BUND schon Geld&#8230;&#8221; [gelogen] Jetzt kam der Typ richtig in Fahrt. Bla, hätten Spenden unterschlagen und so. Aber wenn ich nich wollte, sollt ich es halt lassen. Der riss mir den Zettel aus der Hand und fing an, seine gesamten angestauten Aggressionen auf mich zu produzieren. Der hatte echt nur Gurke im Kopp. &#8220;Wir&#8221; würden ja gar nix tun, &#8220;wir&#8221; würden Tierschutz zwar wollen, aber nicht bereit sein, was dafür zu geben und &#8220;wir&#8221; würden &#8220;unseren&#8221; Tierschutzverein ja immer für den besten halten, obwohl alle nur scheiße bauen.</p>
<p>Das ist ja schon mal ne Unverschämtheit an sich. Auf: &#8220;Ach, IHR seid die einzig Wahren?&#8221; und &#8220;Das musst Du den Leuten schon selbst überlassen, was und wieviel sie tun.&#8221; wurde der immer wütender.<br />
Der fing an, sie wären der Dachverband von allem und die einzigen, die Gesetze durchgebracht hätten, das wär ja das einzige, was hilft und überhaupt. Ausserdem sei er seit 5 Jahren Vegetarier, hätte ne Dogge zuhause und würde hier ehrenamtlich auf der Straße stehen. &#8220;Wer macht hier nun mehr?&#8221;</p>
<p>Ich dachte: naja, ich bin seit 10 Jahren Vegetarier, hab Tiere zuhause, die ich vorm sicheren Tod bewahrt hab. Ich arbeite für das Artenschutzprogramm Feldhamster, habe ehrenamtlich im Tierheim gearbeitet und dem NABU oder BUND oder was immer da dran hängt, schon Geld in den Allerwertesten geschoben. Außerdem studiere ich Biologie und werde in meiner beruflichen Laufbahn höchstwahrscheinlich mehr in Sachen Tierschutz und Arterhaltung erreichen als dieser frustrierte Arbeitslose mit wässrigen blauen Augen, schlecht gefärbten Haaren und Unfähigkeit, sich einigermassen anst?ndig auszudr?cken.</p>
<p>Ich <strong>sagte</strong>: &#8220;Kennstma doch garnich!&#8221;</p>
<p>Das Gebrabberl ging weiter, der wurde immer unverschämter und wütender, dass er auf der Straße rumstehen würde und nix bei rumkommen würde, außer vielleicht einer Spende am Tag. [<em>Vielleicht sollte er die Strategie mal wechseln und nicht nur dumm rumprollen...</em>]</p>
<p>Er pries noch einmal seinen Verein und erwähnte PETA, die diese Arbeit in den Staaten machen würden. BEEEEEEEP! Zonk! Die PETA sind ja wohl mit Abstand der bekloppteste Haufen, den es im Bereich Tierschutz gibt.</p>
<p>Bei mir gingen die Rollläden runter. Ich erwähnte, dass ich von deren Plakatkampagnen der PETA nicht allzuviel halten würde und Mr. Ein-Herz-für-Tiere sprang sofort drauf an. Ich meine wohl die Anspielung auf Kzs.<br />
Die meinte ich. Und ich machte ihm ziemlich deutlich, dass das alles andere als vergleichbar wär.<br />
Jetzt wurde der richtig böse. Ich auch. Er fing an zu pöbeln, was denn der Unterschied sei zwischen Leuten, die vergast würden und Massenproduktion von Tieren. Ein Tier würde auch fühlen und weinen, wenn man die Hand erhebt.</p>
<p>Meine Fresse.<br />
Der war tatsächlich so bescheuert.</p>
<p>Ich versuchte zu erklären, dass Tiere auf einer ganz anderen Ebene Schmerz empfinden und nicht annähernd Bewusstsein und Erinnerungsvermögen wie Menschen hatten, hörte aber sofort wieder auf.<br />
Wer Grundlegendes in dem Alter noch nicht kapiert hat, wird es nie verstehen.<br />
Er war grad dabei, sich hocherregt zu seinen Kumpels vom Tierrechtschutz umzudrehen mit den Worten &#8220;Die da glaubt&#8230;&#8221;</p>
<p>Ich drehte mich um und ging.</p>
<p>Dieses Scheisspack! Ich hasse militante Vegetarier nicht weniger als militante Natur- und Tierschützer. Die haben einfach nicht begriffen, worum es geht . Sie haben es geschafft mit politisch mehr als unkorrekten Parolen und einer gehörigen Portion Realitätsverlust, den Tierschutz so unpopulär zu machen, wie es geht.</p>
<p>Diese Leute haben bisher mehr Schaden angerichtet, als dass sie etwas erreicht hätten und das werde ich in Zukunft jedem dieser geisteskranken, paranoiden Idioten solang ins Gesicht brüllen, bis sie sich vor Angst und Stress in die Hosen scheißen.</p>
<p>Ich werde diesen Leuten NIEMALS Geld in irgendeine Körperöffnung stecken, damit sie sich mit ihrer schweren Moralkeule noch toller fühlen.</p>
<p>Und heut Abend ess ich ne fette <strong>BLUTWURST</strong> und saftiges <strong>KALBSHIRN</strong> zum Abendbrot, ihr Arschlöcher.</p>
<p>Dann komm ich zurück und kotz es euch in den Kragen.</p>
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		<title>Akademische Torheiten</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2005 13:23:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alwin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[oder Warum Bildung nicht vor Dummheit schützt (V/B)WLer lassen wir mal gezielt aussen vor, Parapsychologie ist ja nicht wirklich Bildung. Nein, ich stiess heute auf diesen Artikel und hatte auch schon im Spiegel selber darüber gelesen. Nun möge man meinen, was scherts mich. Kann ich sagen: Ich begreife vor allem nicht, wie eine Biologin &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class='fb-like'><iframe src='http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http://www.gahi.de/mekkaekke/2005/06/akademische-torheiten/&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light' scrolling='no' frameborder='0' allowTransparency='true' style='border:none; overflow:hidden; width:450px; height:65px'></iframe></p><p>oder </p>
<h3>Warum Bildung nicht vor Dummheit schützt</h3>
<p>(V/B)WLer lassen wir mal gezielt aussen vor, Parapsychologie ist ja nicht wirklich Bildung.</p>
<p><span id="more-13"></span><br />
Nein, ich stiess heute auf <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,359755,00.html">diesen Artikel</a> und hatte auch schon im Spiegel selber darüber gelesen. Nun möge man meinen, was scherts mich. Kann ich sagen: Ich begreife vor allem nicht, wie eine Biologin &#8211; ich gehe mal von aus dass die gute Zooleiterin eine ist &#8211; Menschen in einem Zoo ausstellen kann. Gar nicht mal so sehr wegen dem rassistischen Hintergrund. Sondern einfach deshalb: Wieso studiert ein Mensch solch ein Fach um dann doch wieder auf das Niveau von &#8220;Brehms Tierleben&#8221; zu fallen (wo in den ersten Ausgaben auch Schwarzafrikaner aufgeführt wurden!), mithin auf ein wissenschaftliches Niveau das eigentlich nicht mal mehr in den problematischsten deutschen Realschulen mit noch so geringen PISA-Ergebnissen gepflegt wird.</p>
<p>Oder anders gefragt: Darf ein angeblich gebildeter Mensch derart den Bezug zur Historie der eigenen Wissenschaft verlieren? Wie bescheuert muss jemand sein, wenn er sich hinstellt und dreist behauptet, mit dem Aufbau eines &#8220;afrikanischen Dorfes&#8221; in einem Zoo wolle man &#8220;den Deutschen die afrikanische Kultur näherbringen&#8221;?</p>
<p>Es ist im übrigen keine Reaktion auf den Vorschlag der Organisation &#8220;Der Braune Mob&#8221; &#8216;<em>bauen wir doch auch ein bayrisches Dorf aus dem 19. Jahundert mit ein paar Menschen in Lederhosen direkt daneben auf</em>&#8216; bekannt. Vielleicht reicht es ja bei der bayrischen &#8230;. Kultur nicht mal für eine Zooaustellung.</p>
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